Dienstag, 20. März 2012

And when the world is upside down,
The sky is full of clouds,
They always come around, 
and it feels like home

I see the lights trough the rain,
but they never change,
So what is love? it feels better than love.

Ich reiße die Tür auf.
"Marius. Mitkommen. Du, ich, Bro-talk am See, jetzt. Ich hab mich nur für dich entlassen lassen, komm mit!" Er grinst mich an. "warte 3 Minuten, dann bin ich mit Latein fertig und komme". Ich lege mich auf die Couch und schaue an die Decke. Höre F und L dabei zu, wie sie sich mit einer ToasterMaschiene auseinander setzten und schließe die Augen. In einem Jahr werde ich diesen Raum nie wieder betreten. In einem Jahr ist das hier alles vorbei. In einem Jahr lassen sie uns aus unserem golden Käfig raus ins Leben. Manche geliebten Menschen werden wir nie wieder sehen. Manche gehassten Menschen werden wir auch noch im Studium uns uns rum haben. Wir werden immer wieder zurück denken, aber wir werden nie wieder so zurück kommen, wie es im Moment ist. Wir werden nie wieder lachend durch die Schule laufen, uns über Unterstüfler lustig machen und unsere Lehrer grüßen.

Mittlerweile ist Marius fertig und zieht mich hoch. F macht einen schlechten Witz, ob wir jetzt rummachen gehen? Ich grinse sie an. "nö, dann würde wir hier bleiben. hier gibts immerhin ein Sofa" Ich greife nach seiner Hand und ziehe ihn aus dem Raum. Wir legen uns an den See, unterhalten uns über dies und das. Seine neue Flamme, meine Partyliebe, den heißen Typen aus unserer Stufe und wer seit neustem zum Kiffer geworden ist. J und A kommen, erzählen uns irgendetwas, was wir nich wissen wollen, merken, dass sie stören, und gehen wieder.
Marius hat wieder Unterricht, ich bringe ihn noch zur Schule. Die Ersten kommen, sie haben gerade ihr Abi geschrieben. Wir unterhalten uns noch mit ein paar, dann gehe ich. Marius läuft hinter mir her plötzlich kommt er angerannt und umarmt mich. "hey! Die Jeans steht dir" ich muss lachen. "Danke!" er umarmt mich, ich gebe ein gequetschtes Geräusch von mir. "hey! Erdrück mich nicht" er lässt mich wieder los "würde ich doch nie tun" ich schaue in zweifelnd an "doch." er grinst. "okay, du hast Recht. Würde ich -aber was würde ich ohne dich tun?" ich zucke mit den Schultern "kläglich untergehen?" Er grinst und schaut auf die Uhr. Ich steige auf mein Fahrrad, drehe mich noch einmal um, lächle und fahre los.
Ich liebe dich, Bester.
Die Sonne scheint mir ins Gesicht, mein Kopf in deinem Schoß , das Wasser rauscht. Merkst du, wie perfekt es ist?

"Mit dem solltest du was anfangen. Der wäre nett zu dir" -irgendwo hat er ja Recht. Woher weiß er das?

"Alter, mach mal locker." er grinst mich an. Überbewertet? Ich nicke nur.

gemeinsam rennen, hier hin, dort hin, du und ich, während die Welt uns dabei zuschaut.






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen