Freitag, 16. März 2012

I hitched a ride, until the coast
to leave behind, all of my ghosts
searching for something, I couln't find at home

Heute Frankfurt, morgen Berlin, Sonntag nach Hause.
Eine Runde den Geschmack der großen weiten Welt kosten, bis es wieder in dieses gottverlassene Kaff zurück geht.
Eine Runde Leute lächeln sehn, eine Runde zu schauen, wie wunderbar das Leben sein kann. eine Runde, ein wunderbares Leben führen. Eine Runde genau das Leben führen, was ich eigentlich führen sollte. Für 2 Tage dort sein, wo ich hingehöre.
Ich sitze neben meinem Vater im Auto. Das Dach ist offen, ich habe mir ein Lied ausgesucht. In unserem Rücken geht die Sonne unter. Vor uns fährt ein kleiner, bunt angemalter VW Bus, hinter uns hört man den Lärm der LKWs. Typische Autobahngeräusche, gemischt mit Musik, dringen an mein Ohr. Ich schaue rechts aus dem Fenster, sehe Bäume, Felder, Wiesen vorbei ziehen und stelle mir vor, wie es wäre, ewig im Auto zu sitzen. Einfach um die Welt fahren. Heute hier, morgen dort. Dorthin fahren, wo sie Sonne niemals untergeht. Dorthin, wo die Stadt niemals schläft. Dorthin, wo es nicht kalt wird, sondern wo die Wärme überwältigend ist.
Einfach immer weiter fahren. Bis man einen Platz gefunden hat, der nicht schöner sein könnte. Bis man einen Ort gefunden hat, an dem man für den Moment glücklich ist.
Mit dir im Kabrio immer weiter fahren, Billy Talent im Ohr und die Sonne im Rücken und dann plötzlich das Meer vor den Augen. Menschen, Kultur, Städte sehen. Musik und Stimmen hören. Steine, Sand, Wärme spüren.
Und vielleicht -ganz vielleicht- dich Kennenlernen. Mein Vater.

I wanna taste the breeze of every great city

How yould you dance if noone was watching and you couldn't even care if they were?

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