Sonntag, 22. April 2012

Bis sich die Lippen plötzlich trafen, in einem unglaublichen Kuss.


Und dann hast du mich geküsst, und ich wollte nur noch bleiben.
3 Uhr morgens. Die Nacht war lang, verraucht und unglaublich anstrengend. Dich hat der Himmel geschickt, als ich nicht mehr konnte und dann waren wir plötzlich Freunde. Nachdem wir 20 Minuten am Einlass standen und du mich 3 mal vor eine Prügelei gerettet hast.
Und jetzt sitzen wir vor deinem Haus, haben beide eine Zigarette in der Hand und reden. 
Die Stadt schläft, der Himmel ist klar, und die schlafenden Menschen in den Häusern träumen vom Sommer. Und wir sitzen hier und wissen nicht mehr, was wir tun. Der Alkohol hat sich verflüchtigt, trotzdem fühle ich mich wie auf Wolken. Der Rauch in meiner Lunge kratzt ein bisschen und gibt mir ein gutes Gefühl. Er berauscht mich ein bisschen und ich habe beschlossen nicht an morgen zu denken. Nicht daran, dass ich in 5 Stunden schon wieder im Saal stehen muss und aufräumen muss.
Es ist spät und wir befinden uns beide in dem Zustand, in dem uns die meisten Dinge egal sind. Wir sind wohl beide etwas einsam. und ein bisschen berauscht von der Situation. von dem, was passier ist, davon, wir groß und bedeutend uns der Himmel gerade vorkommt und wie klein wir uns fühlen. Es ist zu spät, um jetzt einfach nach Hause zu gehen. Es ist zu kalt, um einfach nur dazu sitzen. Es ist zu schön, um zu reden. 
Und deswegen ist es doch ganz normal, dass wir hier zusammen sitzen und uns eine Zigarette teilen. Ganz normal, dass er mir den Arm um die Schulter gelegt hast. Und wenn wir schon nicht reden, warum küsst du mich dann nicht?
Das wichtigste sind wir. Jetzt und hier.
Und dann nähert dein Gesicht sich meinem Gesicht und unsere Lippen treffen sich. Der Kuss schmeckt nach Alkohol, Rauch und angestandener Party. Er schmeckt nach dir und danach, dass du einer von den Guten bist. Und trotzdem will ich nicht bei dir übernachten. Ich will nach Hause. Ich will in mein Bett und ich will, dass du dich morgen bei mir meldest. Ich will nicht wissen, ob A noch auf dich steht, ich will einfach nur den Moment mit dir verbringen. Ich will dich küssen und dich umarmen. Ich will, dass du mich umarmst und dass wir zusammen lachen. Ich will, dass es genau so ist, wie es ist. 
Und dann steige ich auf mein Fahrrad und suche den Weg nach Hause. 
Danke dafür, dass der Abend doch noch gerettet wurde. 


Thank's for making me laugh when I almost forgot how to.

Vielleicht bis bald?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen