Montag, 30. April 2012

Da kommen die Jungs mit einem Einkaufswagen voll Bier und einer großen Lautsprecherbox.
Diese Nacht wird unsere sein. Wir werden gegen alle Regeln verstoßen, wir werden über alles lachen und nichts ernst nehmen. Wir werden feiern und nicht nachdenken, nicht an den Kater am Morgen, nicht an den Ärger zuhause. Wir werden diese Nacht nicht vergessen, wir werden uns in 20 Jahren daran zurück erinnern und feststellen: "Verdammt, wir waren so lebendig"
Ich treffe J wieder, er freut sich mich zu sehen. Macht mir ein Bier auf, stellt mir seine Freundin vor. Lässt mich von seinem Döner beißen, stellt mir M und J vor, Gelächter, laute Musik. Beschwerden von den Anwohnern? Egal. 
Polizei? oh, Polizei. Jaja, machen wir. Okay, klar verstehen wir, jaja, Danke, n Schönen noch. Keine Polizei mehr.
F gibt mir ein Bier. Auf Ex? 
Auf den trinken wir nicht. Er lacht und dann fangen wir an zu kippen. Und ich hätte fast gewonnen. Die Jungs grölen, feuern mich an, umarmen mich, klopfen mir auf die Schulter und lachen noch mehr. Und dann noch ein Bier. Und noch eins. Harter Alkohol, Zigaretten, Gras, noch mehr Bier. Kein Essen, aber Spaß. Lautes Lachen, bis der Bauch weh tut. Grölen, bis die Kehle kratzt, Alkohol, bis sie nicht mehr kratzt.
Bier, Zigarette, Bier, Musik, Umarmungen und Gelächter. 
So schmeckt der Sommer. so riecht er, so fühlt er sich an. 
Wir sind mal wieder angekommen. In der Besten Zeit des Jahres,in den Besten Stunden des Tages, in den schönsten Momenten der Jugend. 
Packen unsere Sachen, ziehen weiter. Mehr Bier, mehr Gelächter, weniger Niveau. 
Chillen, Lautere Musik, mehr Menschen, mehr Müdigkeit. Ich schlafe auf Ls Schoß ein, während um mich gefeiert wird. Stehe auf, ein Bier, noch eins, alles dreht sich, lautere Musik, bessere Stimmung.
Wieder los, Feuer am See, Polizei? nicht schon wider. Ja klar, verstehen wir, nein, werden wir nicht, logisch, natürlich, okay, n Schönen. Keine Polizei mehr.
Mehr Zigaretten, weniger Leute, keine Energie. Der Kater setzt ein, der Mond ist heller, als sonst, die Straße scheint weiter weg, als sonst. Sie Musik scheint nerviger zu sein, als sonst, die Kippen brennen weniger lang, der Abend ist vorbei. 
Handy. 2 Entgangene Anrufe. Mist. Nach hause, Haar zusammenbinden, nicht umfallen, auf Toilette, sitzen bleiben, nicht hinfallen, Zähne putzen, Konzentration, ein letztes Mal. Ein letzter Anruf. nein, hier geht nichts mehr. Nein, ich komm nicht mit. Jaja, klar.
Und dann hat das Wochenende angefangen.




No time to think of consequences.
- MGMT, Kids

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