Mittwoch, 8. August 2012

Irgendwann kommt viel zu schnell.

Man macht diese Pläne. Denkt sich, dass man es irgendwann schon machen wird. irgendwann wird man schon Zeit haben, irgendwann wird man es schon packen, irgendwann kommt der Tag, da...
und dann ist diese irgendwann da und man steht an der Klippe. Und die einzige Möglichkeit ist springen. Plötzlich muss man sich überlegen, was man will, plötzlich muss man sich überlegen, wo man hin will plötzlich muss man sich über die Zukunft Gedanken machen. und dann vielleicht auch, mit wem man diese Zukunft verbringen möchte.
Und man springt, weil man ja eh keine Wahl hat. Es gibt diesen tiefen Ton, wenn man auf dem Boden aufkommt. Die einen bleiben liegen und alles was sie sehen ist der blaue Himmel und die Klippe auf der sie hätten stehen bleiben sollen. Und die Anderen stehen irgendwann wieder auf.
und machen wieder Pläne und denken sich, irgendwann wird es schon so klappen, irgendwann werde ich das haben, was ich möchte, irgendwann werde ich schon den Richtigen finden.
Und dann suchen sie. In anderen Ländern, in Partnerbörsen, in Cafés, im Leben von Anderen, auf Partys, in Diskos, in Universen, die sie vorher noch nie besucht haben.
Und wenn sie dann den Richtigen gefunden haben, stellen sie fest, dass 'für immer' noch ganz schön lang ist.



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