Dienstag, 23. Oktober 2012

Der rechte Teil der Stadt liegt in dickem Nebel. Die Wolken bauschen sich um die Kirchen und das Restaurant ist hell erleuchtet. Drinnen zucken bunte Lichter hin und her, heute ist 1. Semesterpary. Man hört die Musik über den Fluss, das Wasser trägt sie bis zu mir auf die Brücke. Trotz der lauten iPod Musik, die mir in die Ohren dröhnt, kann ich jede Zeile der Songs hören.
Das Wasser unter mir plätschert, rauscht fast schon. Es wird immer dunkler, immer bedrohlicher. die Wellen steigen höher, scheinen die Steine an den Seiten aufzufressen.
Der Wind wird immer stärker, zerwuschelt meine Frisur, die ich extra fürs Training festgesprayt habe.
Eine alte Freundin kommt mir entgegen, ich lächle ihr bloß zu und fahre weiter. Meine Leggins sind mir ein bisschen zu weit, meine Schuhe wärmen mich besser, als ich es erwartet hätte.
Das Lied ist zu ende und wieder einmal muss ich feststellen, dass alles viel zu vergänglich ist.

Kommentare:

  1. und wieder muss ich feststellen, dass deine texte immer besser werden.
    ich liebe deine worte so sehr, das ist wirklich unglaublich.
    Lina♥

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  2. ja ab nächster woche werde ich auch wieder ferien haben. nichts tun kann ich nicht sagen.
    aber ich habe ferien :)
    und du?

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