Mittwoch, 27. Februar 2013

Halb 4 Uhr morgens, Leo liegt neben mir und schläft. Tiefe, regelmäßige Atemzüge füllen den Raum. Sein Arm ist um mich gelegt und bis gerade habe ich auch noch geschlafen. Lärm im Treppenhaus hat mich geweckt und da geht die Tür auch schon auf- .L und C kommen sturzbetrunken in die WG. Unterhalten sich laut und führen die normalen Gespräche der Betrunkenen. Sie lallen ein bisschen und lachen viel. Friedliche Betrunkene. Ich weiß, sie sind in der Küche und plötzlich klingt es, als ob sie mit dem Geschirrschrank Fußball spielen. Leo wacht mit einem Ruck auf und zieht mich schützend an sich. "keine Sorge. Das sind nur C und L" murmle ich beruhigend und duch seine Brust fährt ein entspannter Seufzer.

Die Küche sieht aus wie ein Schlachtfeld und mittendrin stehen C und L beide mit einem Sandwich in der Hand. C schaut mich lachend an. "Hey. darf ich Leo wecken? Ich hab ihn so lage nicht gesehn..." in seinen Augen blitzt die Spitzbübigkeit und ich weiß, wenn ich es ihm erlaube, ist Leo sauer. Ich schüttle den Kopf "lass ihn schlafen" er schaut mich traurig an "Bitte?" ich schüttle den Kopf. "Wenn du ihn weckst, ess ich dein Essen." C lacht nur und kurz daruaf hört man leo, L und C keuchen und sich prügeln. C und L kommen lachend mit einem übermüdeten Leo in die Küche während ich in einem riesen Shirt und Unterwäsche auf der Arbeitsplatte sitze und genüsslich C.s Sandwich esse. C schaut mich einen Moment ratlos an und dreht sich dann zu Leo "kannst du deine gut aussehende Freundin mal von dort entfernen?" und zu mir gewannt: "Das war mein Essen! Aber so glücklich, wie du damit gerade aussiehst, kann ich dir nicht böse sein."
Leo nimmt mich auf den Arm, hebt mich hoch und trägt mich unter dem Gelächter der anderen Jungs wieder ins Bett.

Glücklich sein heißt nicht, das beste von allem zu haben, sondern das beste aus allem zu machen.

Danke, dass es euch gibt.

1 Kommentar:

  1. Das kenn ich so gut .. genieß es. Es verfliegt so schnell.
    Ich kann es nicht versuchen. Das ist genau das, was mich so fertig macht, aber damit muss man leben.
    (Wir sind verwandt.)
    xx

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