Montag, 11. März 2013

Und als meine Mama die Tür zu macht, kann ich nicht anders, als anfangen zu weinen. Ungerechtigkeit war noch nie meine Stärke. Leo schaut mich entsetzt an und nimmt mich wortlos in den Arm. Beruhigende Worte murmelt er in mein Ohr und schiebt mich langsam zum Sofa. Nimmt mich in den Arm, hält mich fest und fragt irgendwann "möchtest du es mir erzählen?" ich nicke in seine Schulter und schmiere somit all meine Tränen in seinen Pulli. Irgendwann gräbt er mich erfolgreich aus seinen Kleidern aus "hey, was ist los?" langsam beginnt er, meine Tränen von der Wange zu wischen und küsst mich langsam. Ich hole tief Luft und beginne ihm den Streit zu schildern, erzähle ihm von der Ungerechtigkeit und beginne wieder an zu weinen. Bestürz zieht er mich wieder an sich und singt langsam in mein Ohr "hey, nicht weinen....ich bin ja da". ich muss unter Tränen lächeln und gebe ihm einen Kuss. "ich pass auf dich auf"
Stunden später hat er 3 Termine für mich abgesagt und mich endgültig wieder zum Lachen gebracht. Der Bahnsteig ist kalt und die Beleuchtung lässt alles gelblich erscheinen. Meine Mama ist immer noch im Konzert und Leo und ich stehen vor den Türen des Zuges, in den er gleich steigen wird. Seine blauen Augen lassen mich nicht aus seinem Blick. Er hält meine Hand und schaut mich an "wenn du sagst, du möchtest, dass ich bleibe, drehe ich sofort wieder um"


was soll man da noch sagen?

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