Donnerstag, 15. August 2013

one day your life will flash in front of your eyes
make shure it's worth watching

Viel passiert. Viel zu viel. 
Plötzlich hies es "bitte Ruhe, Abitur" und dann kamen unsere Oberstufenberater in die Aula, alle mit einem Stapel Zeugnissen in der Hand, in einem Hemd und mit einem Lächeln im Gesicht. Teilten Zettel aus, die für viele von uns sehr entscheidend sein sollten. Manche strahlten, manche weinten, manche gingen einfach. Die Stille war nicht zu überhören, als verkündet wurde, dass einer von uns durchgefallen war. 
Und dann kam plötztlich Musik aus den Lautsprechern und wir standen alle in unseren Kleiden auf einer Bühne und machten ein Klassenfoto. -das aller Letzte. Ab heute, für immer. 
unsere Eltern klatschten und Jubelten, als wir unsere Zeugnisse entgegen nahmen, aber manchen von uns war überhauptnicht zum Jubeln zu Mute. Und dann standen wir plötzlich in der Disko, alle zusammen, der DJ brüllte ins Mikorfon "ABITUR" und wir brüllten alle mit. Und als wir uns dann verabschiedet haben, lagen manche Jugendlieben doch zusammen in einer Ecke. Man drehte sich noch mal um und dann entschied man: Jeder für sich, Gott mit uns allen. Greift nach der Hand von seinem Freund und verlässt die heiligen Hallen. Niewieder. Niewieder Schule, niewieder Unterricht, niewieder Sekreatriat, niewieder "guten morgen Herr....", niewieder Vertratungplan, Niewieder "wo schreiben wir?", niewieder. Zumindest nicht hier.
18 ist mittlerweile schon längst nicht mehr bedrohlich und als da plötzlich der Führerschein im Geldbeutel steckt hat man das letzte bisschen Unabhängigkeit erreicht. Darf plötzlich das Auto benutzen, Einkaufen, wegfahren, Bruder abholen, "kannst du mal schnell fahren?" ist plötzlich etwas normales geworden. Abschied nehmen, die Ersten gehen, die Ersten ziehen weg, ziehen aus, in ein neues Leben, in die Welt hinaus, dort, wo ihre Träume geboren werden, oder vielleicht endlich ein zuhause finden. Alle auf der Suche nach dem. Dem was? Dem Grossen. Dem Glück. einfach Das, was man eben möchte. Vielleicht gibt es kein Wort dafür. Vielleicht ist es einfach nur ein Gefühl. Aufjeden Fall ziehen sie in die Welt hinaus. Eben dafür. 
und dann plötzlich ich. Zimmer ausräumen, Klamotten sortieren "brauch ich" -"brauch ich später" - "brauch ich irgendwann" und dann die grosse Frage 
"wann ist irgendwann?"

1 Kommentar:

  1. Manchmal dauert es länger, aber meistens kommt sie wieder zu einem zurück :) Ich hatte ja auch eine etwas längere Pause...
    In Genf? Wie cool :) Ich studiere Zahnmedizin :D

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